GHS Etiketten sind in der Chemieindustrie gesetzlich vorgeschrieben und müssen dauerhaft lesbar, beständig und normgerecht sein. Gleichzeitig müssen sie wirtschaftlich in hohen Stückzahlen umgesetzt werden.
Typische Praxisanwendungen sind z. B.:
Die zentrale Frage ist daher: selbst drucken oder extern produzieren?
Diese Entscheidung hängt von Menge, Variantenvielfalt und Prozessstruktur ab. Besonders bei häufig wechselnden Gebinden (z. B. Farbeimer mit unterschiedlichen Chemikalien oder Rezepturen) spielt Flexibilität eine entscheidende Rolle.
Erhalten Sie eine konkrete Empfehlung für Ihre Kennzeichnung in der Chemie. Jetzt Beratung anfordern:
In der Chemieindustrie gelten strenge Vorschriften für die Kennzeichnung von Gefahrstoffen. GHS Etiketten müssen nicht nur inhaltlich korrekt sein, sondern auch physisch dauerhaft bestehen – auch unter extremen Bedingungen.
Wichtige Anforderungen:
Die Wahl hängt stark vom Einsatz ab:
Typischer Einsatz in der Chemie:
Für GHS Etiketten kommen typischerweise folgende Lösungen zum Einsatz:
Inkjet Drucker
Besonders geeignet für:
→ farbige GHS-Symbole auf Farbeimern und Gebinden
→ flexible Etiketten für unterschiedliche Chemikalien und Rezepturen
→ schnelle Anpassung bei wechselnden Produktionschargen und Gebindegrößen
Inkjet-basierte Farbetikettendrucksysteme kommen insbesondere dort zum Einsatz, wo sich Inhalte regelmäßig ändern oder unterschiedliche Varianten von Gefahrstoff- und Produktkennzeichnungen benötigt werden. In der Praxis ermöglichen sie es, Etiketten direkt im Unternehmen zu erstellen und ohne Umwege auf unterschiedliche Behälter wie Farbeimer, Kanister oder IBC-Container aufzubringen.
Dabei kommen in der industriellen Anwendung vor allem Systeme zum Einsatz, die speziell für den professionellen Einsatz in der Chemie- und Produktionsumgebung ausgelegt sind – etwa Lösungen von VIPColor oder Epson ColorWorks. Diese werden typischerweise dort eingesetzt, wo hohe Flexibilität, farbige Kennzeichnung und GHS-konforme Darstellung gleichzeitig erforderlich sind.
Mehr zur Chemie-Branche
Die optimale Lösung hängt von der Stückzahl ab:
Viele Unternehmen unterschätzen die Anforderungen an GHS Etiketten. Fehler führen nicht nur zu Mehrkosten, sondern auch zu rechtlichen Risiken und Problemen in der Lieferkette.
Diese Fehler entstehen häufig, wenn Drucksystem, Material und Anwendung nicht ganzheitlich betrachtet werden.
Gerade in Anwendungen wie Farbeimer-Kennzeichnung oder wechselnden Chemikalienchargen ist die richtige Druck- und Materialkombination entscheidend für Prozesssicherheit und Rechtskonformität.
Eine individuelle Beratung ist besonders sinnvoll wenn:
Mit diesem einfachen Rechner können Sie schnell einschätzen, welche Lösung für Ihre Anforderungen wirtschaftlich sinnvoll ist. Beispielsweise unterscheiden sich Anforderungen bei Farbeimer-Kennzeichnung deutlich von standardisierten Gefahrstoffetiketten.
Beantworten Sie die folgenden Fragen und prüfen Sie, welche Lösung zu Ihrem Kennzeichnungsprozess in der Chemie passt.
| Kriterium | Ihre Situation | Empfehlung |
|---|---|---|
| Kennzeichnungsstruktur (entscheidend) | Viele wechselnde Etiketten (z. B. Farbeimer, unterschiedliche Chemikalien, Rezepturänderungen) | Eigener Druck sinnvoll (hohe Flexibilität im Betrieb) Etikettendrucker ansehen |
| Teilweise standardisierte Etiketten mit gelegentlichen Änderungen | Hybridlösung prüfen (Kombination aus Druck und externer Produktion) | |
| Gleichbleibende Designs ohne häufige Änderungen | Externe Produktion wirtschaftlicher Etiketten drucken lassen | |
| GHS-Komplexität | Häufig wechselnde Gefahrstoffe oder Rezepturen (z. B. Farbeimer mit unterschiedlichen Chemikalien) | Inkjet-Farbdrucksysteme für flexible GHS-Kennzeichnung Inkjet-Lösungen ansehen |
| Standardisierte Gefahrstoffe mit stabilen Daten | Thermotransferdruck für hohe Beständigkeit Thermotransfer Lösungen | |
| Prozessintegration | Etiketten müssen direkt in der Produktion (z. B. Abfüllung von Farbeimern oder Kanistern) erstellt werden | Inhouse-Drucksysteme mit direkter Prozessanbindung |
| Prozessstabilität | Hohe Anforderungen an Sicherheit, Nachvollziehbarkeit und Auditfähigkeit (GHS) | Kombination aus definierten Materialien + validiertem Druckprozess empfohlen |
Die Auswertung zeigt Ihnen eine erste Tendenz, ersetzt aber keine individuelle Beratung.
Typische Ergebnisse:
Auf Basis Ihrer Anforderungen lässt sich schnell erkennen, welche Lösung sinnvoll ist. Für eine genaue Bewertung Ihrer Situation empfehlen wir eine individuelle Beratung.
Sie haben Fragen zu unseren Leistungen oder Produkten? Sie wünschen ein unverbindliches Angebot? Oder Sie möchten uns einfach mal kennenlernen?
Kontakt aufnehmen